Protokoll der Ethikstunde vom 2.02.2010

02/04/2010

Die Stunde begann zuerst einmal mit Organisatorischem. Frau Schütze erklärte uns, dass wir gegen Ende des Schuljahres das Thema `´Freiheit“ durchnehmen werden. Sie meinte es sei besser dieses Thema an einem Tag in einer Art Projekt zu bearbeiten und ließ uns nun darüber abstimmten, ob wir damit einverstanden wären, dies an einem Samstag zu machen. Im Gegenzug dazu würde dann 3-4 mal die Ethikdoppelstunde Dienstags in der 5. und 6. ausfallen. Wir einigten uns also auf den 3.Juli.
Das Thema der Stunde war nochmals UTILITARISMUS. Wir bekamen ein Blatt mit einer Zusammenfassung über Jerermy Benthams Lebenslauf, welches wir uns zu Hause durchlesen können. Dann besprachen wir die in der letzten Stunde bearbeiteten Aufgaben vom Internet. Dazu zeichnete Frau Schütze eine Tabelle an die Tafel, welche das hedonistische Kalkül darstellte. Maxi sollte an die Tafel und wir versuchten nun gemeinsam die Kreuze bei verschiedenen betroffenen Leuten zu setzten. Die Auswahl bestand aus unmittelbarer Freude, unmittelbarem Leid, mittelbarer Freude und mittelbarem Leid. Bei den geretteten Babys waren wir uns schnell einig, dass diese nur unmittelbare Freude verspüren, also die Freude in erster Linie. Beim kranken Baby ist es natürlich dann gegensätzlich zu den geretteten, also unmittelbares Leid. Das die Eltern des kranken Kindes in erster Linie Leid verspüren war uns schnell klar. Es folgte dann aber noch eine Diskussion darüber ob sie nicht auch mittelbare Freude haben. Das war sehr schwer zu beantworten, da es sehr auf den Charakter des Menschen ankommt, ob er sich also freut, trotz dem Tod des eigenen Kindes, 3 oder noch mehr anderen Kindern das Überleben ermöglicht hat. Nach einer Abstimmung entschieden wir uns dann dafür. Beim Arzt bzw. der Krankenschwester fiel es uns noch schwerer deren Freude oder Leid zu benennen. Da er sich in seinem Beruf nicht mit jedem Schicksalsschlag näher seelisch auseinander setzten sollte, haben wir uns bei ihm nur für mittelbare Freude entschieden, da er bestimmt in zweiter Linie froh ist das mehrere Kinder dadurch gerettet werden konnten.
Als weiten Schritt sollten wir nun die Probleme des hedonistischen Kalküls herausfinden. Viele davon waren uns ja auch schon begegnet, da wir große Probleme hatten die Tabelle zügig auszufüllen und es oft Meinungsverschiedenheiten gab, war Raimi sogleich als erstes Problem anführte. Fiona wies auf die unterschiedlichen Charaktere der betroffenen hin, die wir gar nicht kennen und somit nicht darüber entscheiden können. Elisabeth bestätigte dies mit der Aussage das wir die Freude und das Leid der Personen nicht beurteilen können. Auch Elena fand dies schwierig, da sie meint, dass an das Leid des Arztes mit dem Leid der Eltern nicht gleichsetzten könne, da das Leid der Eltern eigentlich viel größer sei. Außerdem sei es schwer die Gruppe der Betroffenen abzugrenzen, was Nils noch ergänzte. Pablo fasste es nochmals zusammen mit den Worten, dass hier Quantität des Glückes zähle und es keinen Qualitätsabstufungen gäbe, was also das größte Problem dieses Kalküls darstellt. Man sollte als die Betroffenheit verschiedener Menschen in unterschiedlichen Umständen auch unterschiedlich bewerten. Dieser Philosoph wurde also sehr stark kritisiert.
Also hat John Stuart Mill (1806-1883) dieses System weiterentwickelt. Wir bekammen ein doppelseitig bedrucktes Blatt mit der Aufgabe es in Stillarbeit zu lesen und herauszuschreiben, worin die Weiterentwicklung des Utilitarimus von John Stuart Mill im Vergleich zu Jeremy Bentham besteht (Gemeinsamkeiten/Unterschiede). Der wichtigste Punkt ist, dass nun nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität mitentscheiden sollte.
Die Hausaufgabe besteht darin Informationen zum Leben des J.S.Mill zu suchen und zu erläutern inwiefern Mills Theorie heute noch aktuell ist. Dazu steht im Beitrag eins weiter unten noch ein Link von Frau Schütze.

Liebe Grüße und ganz viel Spaß auf der Abitparty morgen Abend.


Podcast zu John Stuart Mill: “Was gerecht ist, ist nützlich”

02/02/2010

hier der Link zum anklicken

Aufgaben:

  1. Notiere dir wesentliche Eckdaten zum Leben von John Stuart Mill.
  2. Erläutere, inwieweit Mills Theorie heute noch aktuell ist.

Protokoll der Ethikstunde am Dienstag den 26.01.2010

01/29/2010

Zum Einstieg haben wir ein Lied von Peter Licht mit dem Namen: Lied vom Ende des Kapitalismus angehört. Die Frage war nun, ob diese Aussage eine Utopie sei. Wir sollten unsere Meinung in Form einer Standpunktrede vortragen.

Noch einmal zusammenfassend, was alles in eine Standpunktrede gehört:

1. -Mein Standpunkt (Ich meine…)

2. -Begründung (…weil/dann…)

3.Erläuterung (Wenn man z.B.:…)

4. -Zusammenfassung (Kurz gesagt…)

5. -Appell (Daher sollten wir…)

Raimi war der erste Mutige, der uns seine Argumente vortrug. Er war der Meinung, dass die Aussage, der Kapitalismus könnte zu Ende gehen, eine Utopie sei. Seiner Ansicht nach stecke die Menschheit viel zu tief im Sumpf des Kapitalismus. Falsche Lebensziele und Ideale hätten zu dieser Situation geführt, in der nur wenige ein schlechtes Gewissen hätten. Ein Beispiel dazu wäre die möglichst billige Herstellung von Kleidung mir Hilfe von Kinderarbeit.

Pablo meinte in seiner Standpunktrede, dass es nicht unbedingt sinnvoll wäre, den Kapitalismus abzuschaffen. Ansonsten würde es zu einem Freiheitsverlust kommen, in dem der Wettbewerb fehlt. Diese Antriebslosigkeit hätte somit für niemanden einen Vorteil. Trotzdem müsse man den Kapitalismus einschränken und eher in das System der sozialen Marktwirtschaft wechseln.

In der anschließenden Diskussion wurde auch noch die fehlende Chancengleichheit angeprangert, die zur Ausbeutung ärmerer Bevölkerung führe, um billigere Produkte herstellen zu können. Der Kapitalismus sei somit nur für wenige Menschen ein positives System. Doch was ist die Lösung des Problems? Vor allem müsse die Gesellschaft ihr Streben nach Geld und Reichtum einstellen. Andere Staatsformen, wie die Planwirtschaft, hätten jedoch auch nicht zum Ziel geführt.

Um zu sehen, wie sich die Philosophie mit der geschichtlichen Entwicklung, der Technik und anderen Umständen verändert hat, bekamen wir ein riesiges Blatt mit dem Verlauf der Philosophie. Zum Beispiel wären in der Zeit Bentham´s die Anfänge der Industriealisierung und des Kapitalismus gewesen. Dies hätte sich auch auf seine Ethik ausgewirkt.

Als Hausaufgabe dürfen wir uns nun mit Schopenhauer und seiner Mitleidsethik auseinandersetzten.

Nach der Pause haben wir einen Film anschaut, der sich mit dem Thema des Kapitalismus beschäftigt. Wer möchte darf sich das word-Dokument mit dem Inhalt des Films durchlesen.Film

In der anschließenden Diskussion kam wieder der Gedanke auf, ob es eine Utopie sei, den Kapitalismus ganz abzuschaffen. Die Meinungen der Klasse waren relativ gleich:

-sehr schwer durchzusetzen

-die Regierungen müssten dahinter stehen

-Eigeninitiative ist wichtig

Trotzdem bedarf es Macht, Geld und eine große Anzahl von Menschen um etwas zu ändern.

Ich wünsche euch nun ein wunderschönes Wochenende!

Liebe Grüße, Elena


Organisatorisches & Fundstücke

01/29/2010

Terminänderung: unser EthikGK wurde dienstags in den späten Vormittag verschoben, findet also nun in der 5.&6. Stunde statt.

Fundstücke – zwei Artikel:

“Wer keine Zeit hat, ein Buch zu lesen, während es für die tägliche Stunde Fitnesscenter reicht, der darf sich nicht über den Mangel an Bildung wundern”


Protokoll zum 19.1.2010

01/19/2010

Zum Anfang der heutigen Doppelstunde hat uns Frau Schütze, wie immer, herzlich begrüßt und uns gesagt, was wir in den beiden Stunden vorhaben.

Es gab viel Organisatorisches zu klären. Zuerst gab es noch eine Fragen über die Fertigstellung eines Protokolls. Als alle Fragen zufriedenstellend erklärt waren, bekamen wir die Hausaufgabe ausgeteilt. Frau Schütze war sehr enttäuscht darüber. Schämt euch! (und ich gleich mit) Frau Schütze hat uns noch ein Blatt ausgeteilt, welches das Erwartungsbild der Hausaufgabe darstellte. Pablo stellte noch einige Fragen dazu, war aber nach ungefähr 5 – 7 Minuten “befriedigt”.

Nach einigen anderen erklärten Aspekten des Erwartungsbildes, wurden uns die Halbjahres Noten auf einem grünen Zettel ausgeteilt. Darauf wurde erklärt, wie die Gesamtnote zustande kommt (schriftlich/mündlich). Jeder war, denke ich, ziemlich zufrieden damit. Mir sind keine größeren Klagen zu Ohren gekommen.

Das zweite Blatt, dass ausgeteilt wurde, war eine Zusammenfassung zum behandelten Thema “Kant” mit der Überschrift “Herleitung des kategorischen Imperativs”.

Zwischendurch wurde besprochen wann ungefähr die nächste Arbeit geschrieben wird. Sie wird vorraussichtlich Mitte März stattfinden. Also Leute: fangt rechtzeitig an zu lernen! Näheres wird aber noch bekannt gegeben.

Zu Pablo´s Beitrag der letzten beiden Stunden wurde ein kleines Blatt über das “Stufenbild nach Kohlberg” ausgeteilt. Es dient zusätzlich als kleine Ergänzung.

Das 4. Blatt “Grundposition der normativen Ethik” wurde besprochen und alle Fragen darüber wurden geklärt. Es bezieht sich auf die Bewertung der Handlungen.

Danach wurde unser nächstes großes Thema angekündigt. UTILITARISMUS – Nützlichkeitsethik. Bevor wir aufbrachen, um in den Computerraum zu gelangen, find Annbritts Handy anzuklingel mit dem Titelsong von “Sex and the City”. Nach dieser kleinen Unterbrechung konnte der Unterricht dann getrost weitergehen. Wir sind natürlich gleich mal in den falschen Computerraum gegangen, aber als diese Problem gelöst war, konnten wir ungehindert weiterarbeiten. Frau Schütze bat uns die Aufgaben im Lernpfad zu machen (Link findet ihr im letzten Eintrag von Frau Schütze). Das letzte Blatt dieser Doppelstunde war zum Thema Utilitarismus und Jeremy Bentham. Es half uns dabei Frage 3 im Lernpfad zu lösen.

Ich hoffe ich bin nicht zu ausführlich geworden und hoffe auch, dass ich euch ein gutes Protokoll zur heutigen Stunde liefern konnte.

Liebe Grüße

Linda


Lernpfad “Einführung in den Utilitarismus”

01/19/2010

Protokoll, 12.01.2010

01/13/2010

Ethikstunde am 12.01.2010

Gliederung der Doppelstunde:

  • Organisatorisches
  • Jürgen in seinem Passat
  • Verallgemeinerungstest
  • Kants Menschenbild
  • Zusammenfassung Kant

Nachdem wir einiges Organisatorisches geklärt hatten schauten wir uns den Kurzfilm “Jürgen in seinem Passat” an. Jürgen fährt mit seinem Auto die Straße entlang und nimmt zufällig den Jungen einer Freundin mit. Er erzählt dem Jungen eine Geschichte aus seiner Kindheit. Er war als Kleiner Junge einmal mit seinem Vater in einem Blumenladen und hat dort 50 Mark gefunden und dies später dem Vater erzählt. Der Vater meinte, dass man, wenn man etwas findet was einem nicht gehört, dies immer zurück geben soll. Außer wenn ein Geldtransporter vor einem fährt und zufällig zwei Geldkoffer hinausfallen dürfe man dies nehmen, da die Banken schon so vielen Geld weggenommen hätten und so wie so genug hätten. Also Jürgen dies erzählt, passiert dies alles. Der Junge ist sichtlich begeistert.
Unsere Aufgabe war es die Handlungsmaxime aufzuschreiben. Unsere Ergebnisse waren:

  • Egoismus
  • persönliches Wohl
  • Sei zu anderen so, wie sie zu dir/anderen sind.
  • Eigeninteresse und Ausgleich
  • Befolgung der Anweisung des Vaters als Autoritätsperson
  • Die Ausnahme bestätigt die Regel.

Nun versuchten wir den Unterschied zwischen dem Blumengeschäft und der Bank herauszustellen. Wir dachten, dass Jürgens Vater möglicherweise schlechte Erfahrungen mit der Bank gemacht haben könnte. Eine weitere Maxime die wir während unseres Gesprächs herausfanden war:

  • Weil die Banken Unrecht tun, darf ich das auch.

Jürgen übernahm während dem Film die Rolle seines Vaters und hat so dem Jungen gegenüber eine Vorbildsfunktion. Was uns klar wurde war, dass Jürgens Vater und auch Jürgen  auf einer persönlichen (Blumengeschäft) und einer unpersönlichen Ebene (Bank) dachten und entschieden. Wir stellten uns nun die Frage ob dies moralisch zu rechtfertigen ist und betrachteten nochmals unsere zuvor aufgestellten Maximen und versuchten diese zu verallgemeinern. Uns wurde jedoch klar, dass man die Maximen nicht als allgemeingültige Gesetze nehmen konnte, somit ist Jürgens Handeln moralisch nicht gerechtfertigt.
Um zu diesem Schluss zu kommen gebrauchten wir den Verallgemeinerungstest. Die Handlung kann dann als Vorschrift für alle werden, wenn sie als widerspruchsfreies Gesetz gelten kann. Man muss sich die Fragen stellen:

  • Kann ich mir das denken?
  • Kann ich das wollen?

Nun betrachteten wir Kants Menschenbild. Er unterscheidet zwischen der Vernunftwelt und der Sinnenwelt, die beide den Menschen in seinem Willen beeinflussen. Die Handlungen des Menschen werden so von diesen beiden Welten geprägt, sie können so sinnlich oder sittlich sein. Die Vernunftwelt beschreibt Kant als Realität, die Sinnenwelt als Welt der Empfindungen und Wahrnehmungen. Der Mensch kann sich nun zwischen dem sinnlichen und dem sittlichen Handeln entscheiden, was ihm Freiheit und Autonomie gibt.

Anschließend sahen wir uns den dritten Film “Hypothetisch oder kategorisch?“ von Sophie und Kant an.

Zum Schluss machten wir eine Zusammenfassung zu Kant.

Kant aus Königsberg
Der Mensch hat Anteil an

Sinnenwelt     –>    Wille      <–     Vernunftwelt

Handlungen
Maxime

böswillig   pflichtwidrig   pflichtgemäß   aus Pflicht

Kathegorischer  Imperativ
–> Gesetz

–> – Autonomie
- Freiheit
- Würde


Zum 23.Dezember 2009

12/26/2009

“Unser Zeitalter ist das der Simplifikationen. Die Schlagworte, die alles erklärenden Universaltheorien, die groben Antithesen haben Erfolg.”

(Karl Jaspers, in Deutschland geborener Psychiater und Philosoph, *1883 † 1969)

http://de.news.yahoo.com/2/20091223/ten-kalenderblatt-von-heute-23-dezember-1dc2b55.html

Diese Aussage Jaspers kommt in seinem Buch: „Was ist der Mensch?“ vor. Es ist der Spruch des Tages. Jaspers lässt in seinen Werken den Leser an seinem Fragen und Suchen nach Antworten als Denkprozess teilhaben. Der Spruch ist eine motivierende Hilfe bei der eigenen Erkenntnis von der Welt, vom Denken, vom menschlichen Sein und von der modernen Gesellschaft wie vom Ich (Selbst) in ihr. Es ist eine Empfehlung, sich immer wieder abseits der Banalitäten an den Werten zu orientieren, die das Zusammenleben in der besten aller möglichen Welten auch zukünftig lohnenswert macht.

Dieses Zitat passt vor allem jetzt, in der Weihnachtszeit, da dort meistens die Menschen gelassener und entspannter sind. Sie haben Zeit, sich um ihre Mitmenschen zu kümmern. Familie, Freunde und Bekannte stehen also ganz oben auf der Liste und nicht mehr Arbeit oder Schule.

Wir sollten uns also nicht mehr um unwichtige Sachen kümmern, sondern das Wichtige im Leben zur Geltung bringen. Dazu zählen meiner Meinung nach: Liebe, Hilfsbereitschaft, Treue, Toleranz

Denkt mal darüber nach….man kann es in verschiedenen Lebenssituationen weise anwenden, wie ich finde.

Für morgen wünsche ich allen Frohe Weihnachten und ein schönes Fest!

Liebe Grüße,
eure Patty


24 tes Türchen

12/24/2009

Die Herbergssuche!!!

Ich war heute in der Kirche…bzw. gerade eben.
Die Kinder haben ein Krippenspiel vorgespielt welches sehr modern war.
Dabei ging es natürlich um die Weihnachtsgeschichte jedoch wurde es durch eine Moderation und einem Nachrichtensprecher modern gemacht.
Wie in einem Fernseher wurden Hirten, Wirte, Maria und Josef und die Engel interviewt…
Am Schluss wurden dan noch “Passanten” aus der Stadt bethlehem befragt ob sie jemande wie Maria und Josef aufnehmen würden…
Die Frage lautete: Würden sie an heilig Abend irgendwelche Penner welche schlecht richen und arm aussehen auf nehmen?

Dabei kam heraus das einer von 4 Sie aufnehmen würde…
Wieso?Es ist doch moralisch gut wenn man jemanden aufnimmt der schwanger ist und Unterkunft für die Nacht benötigt. Jedoch könnten sie auch auf die Weihnachtsgeschenke aus sein und euch bestehlen.
Würdet ihr die Menschen aufnehmen an Heilig Abend? Selbst wenn sie euch bestehlen würden?

Ich würde sie aufnehmen und ihnen ein Zimmer geben. Bei unserem Familienfest bzw. Bescherung würde ich sie jedoch nicht so gerne dabei haben. Dies ist was persönliches und wertvolles. Dennoch sollte niemand an Heilig Abend auf der Strasse sitzen und kein Essen haben. Also würde ich sie aufnehmen.
Selbst wenn man sagt es gibt doch Hotels oder Wirtshäuser in denen man schlafen kann könnte ich es verstehen wenn dies jemand nicht zahlen kann und würde ihn aufnehmen.
Jeder sollte eine Chance auf schöne Weihnachten im Warmen, Trockenen und mit etwas zum Essen haben…

Frohe Weihnachten
wünscht euch eure Melle
Und natürlich hoffe ich das ihr alle ein schönes Fest habt.


19. Türchen

12/23/2009

Hallo liebe Mitschüler,

Hier ist das 19. Türchen.

Entschuldigung für die Verspätung. Ich wünsche euch trotzdem viel Freude beim lesen und nachdenken.

Schöne Feiertage, Yvonne!

Meinungsänderung

Ein Kriegsschiff befand sich auf offener See. Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht. Kurz nach anbruch der Dunkelheit meldete der Ausguck: „Licht Steuerbord voraus!“ „Bleibt es stehen, oder bewegt es sich achteraus?“, fragte der Kapitän. Der Ausguck antwortete: „Es bleibt Kapitän.“ Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs mit dem anderen Schiff. Da rief der Kapitän dem Signalgast zu: „Schicken sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.“ Zurück kam das Signal: „Empfehlen ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern.“ Der Kapitän sagte: „Melden sie: Ich bin ein Kapitän, Kurs um 20 Grad ändern.“ „ich bin ein Unteroffizier,“ lautete die Antwort. „Sie sollten ihren Kurs besser um 20 Grad ändern.“ Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: „Signalisieren sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern.“ Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: „Ich bin ein Leuchtturm.“

Das Kriegsschiff änderte den Kurs.

Nach Frank Koch

Diese Geschichte soll sich tatsächlich zugetragen haben und wird so oder ähnlich in verschiedenen Büchern und auf Websites wiedergegeben.